CBD Öl bei Schlafstörungen. Was sind bekannte Ursachen für schlechten Schlaf und wie sieht der aktuelle Stand der Forschung dazu aus?

CBD BEI SCHLAFSTÖRUNGEN?

Mit großem Interesse wird derzeit in der Wissenschaft  der Zusammenhang zwischen Schlafproblemen und CBD erforscht. Ich möchte euch im Folgenden die grundsätzliche Bedeutung von Schlaf für uns Menschen näherbringen. Zudem gibt es bereits erste Forschungsergebnisse zum Thema CBD und Schlafen, welche ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. 

1. Die Bedeutung von Schlaf

Erwachsene verbringen rund ein Drittel des Tages schlafend. Schlaf ist ein lebenswichtiger, täglich wiederkehrender Zustand, in dem Körper und Geist zur Ruhe kommen. Bei Schlafmangel wird die Funktion des menschlichen Körpers und des Gehirns stark beeinträchtigt. Es verringern sich nicht nur die Gedächtnisleistung und das Konzentrationsvermögen, sondern auch die Reaktionsgeschwindigkeit, die Sprachfähigkeit und das Raum-Zeit-Gefühl. Zu wenig Schlaf beeinflusst ebenfalls die körperliche Gesundheit. Die Anfälligkeit für Krankheiten erhöht sich, die Wundheilung wird verlangsamt und Stoffwechselprobleme können zu Bluthochdruck, Diabetes und Fettleibigkeit führen. Nicht zuletzt hat der Schlaf auch große Auswirkungen auf den Gemütszustand einer Person. Schlafmangel führt bei fast allen Menschen zu schlechter Laune, erhöhter Reizbarkeit, Aggression und Angst.

Auswirkungen auf Wundheilung und Stoffwechsel

Viele der biologischen Funktionen des Schlafs sind auch heutzutage immer noch nicht im Detail erforscht. Es gibt jedoch eine Vielzahl von Hypothesen, die durch ständig neue physiologische und psychologische Experimente untermauert werden. Schlaf ist in erster Linie von wesentlicher Bedeutung für die Regeneration des Körpers. Er fördert die Wundheilung und hat einen positiven Einfluss auf das Immunsystem und den Stoffwechsel. Gesunde Menschen mit ausreichend Schlaf haben einen deutlich höheren Stoffwechselumsatz als Menschen, die an einer Schlafstörung leiden.

Große Bedeutung für das Gehirn

Schlaf ist auf für das menschliche Gehirn von großer Wichtigkeit. Während des Schlafs werden die tagsüber gemachten Erlebnisse und erhaltenen Informationen verarbeitet. Die Wissenschaft geht davon aus, dass Schlaf dabei hilft, wichtige Informationen zu speichern, überflüssige Informationen auszusortieren und positive sowie negative Erfahrungen zu verarbeiten und einzuordnen (auch in Form von Träumen). Vor diesem Hintergrund ist ausreichend Schlaf auch für die volle Funktionsfähigkeit von Gehirn und Gedächtnis tagsüber wichtig.

Schlaf bei Kindern und Jugendlichen

Und nicht zuletzt ist Schlaf bei Kindern und Jugendlichen auch von überragender Bedeutung für deren gesunde Entwicklung. Studien haben gezeigt, dass Kinder und Jugendliche, die unter Schlafmangel leiden, zu Verhaltensstörungen und permanenter Schlaflosigkeit neigen, eine oftmals reduzierte Gehirnmasse und ungewöhnlich hohe Nervenzellsterblichkeit aufweisen.

2. Chemische Prozesse beim Schlaf

Der Schlaf und die verschiedenen Schlafstadien sind eng an diverse Prozesse der neuroendokrinen Regulation gekoppelt. Der genaue Ablauf dieser Prozesse ist Gegenstand vieler Forschungsprojekte der Medizin.

Histamin und Orexin

Sobald die Dunkelheit einsetzt, reduziert der mit der Sehbahn verbundene Hypothalamus die Produktion des Transmitters Histamin und des Peptids Orexin. Die beiden Botenstoffe sorgen im menschlichen Organismus für Aufmerksamkeit und Wachheit.

Melatonin gibt uns den Ryhtmus vor

Über das vegetative System stimuliert der Hypothalamus außerdem die Freisetzung des Hormons Melatonin aus der Zirbeldrüse. Melatonin ist hauptverantwortlich für den Biorhythmus des Menschen und sorgt für das Einsetzen der Müdigkeit. Bei Licht wird Melatonin nur eingeschränkt produziert, weshalb die meisten Menschen an langen und hellen Sommertagen deutlich weniger Müdigkeit verspüren als an kurzen und dunklen Wintertagen. Die höchste Konzentration von Melatonin im Blut findet sich übrigens um 3 Uhr morgens.

3. Typische Schlafprobleme

Die genaue Anzahl der Menschen, die an Schlaflosigkeit und Schlafstörungen leidet, ist nicht bekannt. Schätzungen gehen jedoch davon aus, dass zwischen zehn und 30 Prozent der Bevölkerung an irgendeiner Form von Schlafstörung leidet. Mit zunehmendem Alter nimmt auch die Häufigkeit von Schlaflosigkeit und Schlafproblemen zu. Frauen leiden übrigens doppelt so häufig an Schlafstörungen wie Männer.

Über 80 verschiedene Schlafstörungen existieren

Inzwischen haben Mediziner über 80 verschiedene Schlafstörungen identifiziert. Die häufigste Schlafstörung ist die Insomnie, mit der generelle Ein- und Durschlafstörungen bezeichnet werden. Ungefähr die Hälfte der Deutschen macht in ihrem Leben Erfahrungen mit Insomnie. In einer bundesweiten Untersuchung des Robert-Koch-Instituts gaben acht Prozent aller Frauen und drei Prozent der Männer an, dass sie unter starker Schlaflosigkeit litten. In der Altersgruppe der 70- bis 79-jährigen klagten 13 Prozent der Frauen und fünf Prozent der Männer über starke Schlaflosigkeit.

Im Gegensatz zu Frauen leiden Männer häufiger an schlafbezogenen Atemstörungen. Das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom ist darunter die häufigste Diagnose. Zwischen zwei und vier Prozent aller Männer sind davon betroffen.

Typische Ursachen von Schlafproblemen

Schlafprobleme können eine Vielzahl von Ursachen haben. Zu den körperlichen Ursachen von Schlafstörungen zählen vor allem Schmerzsyndrome, Atemwegserkrankungen, Magen-Darmerkrankungen, Herz-Kreislaufstörungen, Rheuma, Krebs sowie Nieren- und Schilddrüsenerkrankungen. Auch psychische Erkrankungen wie Depressionen, Psychosen sowie Angst- und Zwangserkrankungen können Schlafprobleme zur Folge haben. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente kann Schlafstörungen verursachen. Ebenso können Schlafprobleme mit dem Konsum von Suchtstoffen wie Alkohol und Nikotin in Verbindung stehen. Und nicht zuletzt können auch Belastungssituationen und Stress die Qualität des Schlafes negativ beeinträchtigen.

4. Studien zu CBD und SCHLAF

Der Zusammenhang zwischen CBD und Schlaf sowie die Anwendung von CBD bei Schlafstörungen ist Gegenstand zunehmenden wissenschaftlichen Interesses. Immer mehr Studien untersuchen, ob sich die Einnahme von CBD zum Schlafen bzw. zur Verbesserung der Schlafqualität eignet.

CBD bei obstruktiver Schlafapnoe

Vorläufige Untersuchungen zum Einsatz von CBD bei Schlafstörungen lassen vermuten, dass CBD ein therapeutisches Potenzial für die Behandlung von Schlafstörungen haben könnte. Neuere Studien, in denen der Zusammenhang von CBD und obstruktiver Schlafapnoe untersucht wurde, deuten darauf hin, dass CBD aufgrund seiner modulierenden Wirkung auf Serotonin-vermittelte Apnoen einen kurzfristigen Nutzen für Schlafapnoe haben könnte.. Ebenso könnte CBD vielversprechend für die Behandlung einer Störung des REM-Schlafverhaltens und einer exzessive Tagesschläfrigkeit sein.

Metastudien zeigen positive effekte von cbd

In einer Meta-Studie zum Zusammenhang zwischen CBD und Schlaf wurde festgestellt, dass CBD einen generell positiven Effekt auf den Schlaf haben kann. Viele der im Rahmen der Meta-Studie überprüften Einzelstudien deuten darauf hin, dass CBD die Schlafqualität verbessern, Schlafstörungen verringern und die Einschlafzeit verkürzen könnte.

CBD Forschung steckt noch in den Kinderschuhen

Grundsätzlich sind Studien zum Verhältnis CBD zum Schlaf jedoch mit einer gesunden Portion Skepsis zu behandeln. In vielen Studien waren die Stichproben zu klein, um daraus wissenschaftlich relevante Erkenntnisse abzuleiten. Außerdem war die Untersuchung des Schlafs meist nur ein sekundäres Ergebnis im Zusammenhang mit dem Studium des Effekts von CBD auf andere Krankheiten. Die Forschung zum Verhältnis von CBD zum Schlafen steckt noch in den Kinderschuhen. Die Wissenschaft wird sich in den kommenden Jahren im Rahmen größerer Studien stärker auf die direkte Verbindung von CBD zum Schlafen fokussieren müssen.

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Gründer Haly CBD Experte Deutschland

JULIAN FICHTL

AUTOR & CBD EXPERTE

Ich habe gegen Ende des Jahres 2018 CBD Öle für mich entdeckt. Je intensiver ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt habe, umso engagierter wurde ich. Deshalb habe ich zu Beginn des Jahres 2019 meiner Oma, nach ihrer Chemotherapie, zum ersten Mal ein CBD Öl vorgestellt. Ich bemerkte schnell, wie sehr meine Oma begeistert war

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