CBD BEI PMS

CBD bei PMS

Das prämenstruelle Syndrom (PMS) zählt zu den häufigsten und gleichzeitig am wenigsten erforschten Krankheitsbildern bei Frauen. Schätzungen zufolge leiden bis zu 20 Prozent aller Frauen darunter. PMS äußert sich durch eine Vielzahl verschiedener körperlicher und psychischer Beschwerden, die mit unterschiedlichen Therapieformen behandelt werden können, u.a. rückt die Verwendung von CBD bei PMS in den Fokus der Wissenschaft.

1. Was ist PMS?

Unter dem Begriff PMS (Prämenstruelles Syndrom) wird ein Symptomkomplex aus körperlichen und psychischen Beschwerden im Zusammenhang mit dem Menstruationszyklus einer Frau verstanden. Das Krankheitsbild kann bei einer Frau zehn bis vierzehn Tage vor dem Eintreten der Regelblutung einsetzen. Meist verschlimmern sich die Symptome je näher die Menstruation kommt. Am ersten oder zweiten Tag der Monatsblutung verschwindet das prämenstruelle Syndrom wieder.

Hohe dunkelziffer bei PMS

Eine genaue Einschätzung, wie viele Frauen darunter leiden, ist schwierig. Zum einen sind die Diagnosekriterien des prämenstruellen Syndroms nicht klar abgegrenzt. Zum anderen suchen viele Frauen keinen Arzt auf, da sie die Symptome mit normalen Regelbeschwerden gleichsetzen. Schätzungen zufolge entwickelt jedoch mindestens die Hälfte aller Frauen in der zweiten Zyklushälfte körperliche oder psychische Symptome, die denen von PMS ähneln. Umfragen haben ergeben, dass nur drei bis acht Prozent der Frauen einen Arzt konsultieren, wenn Sie unter dem prämenstruellen Syndrom leiden. Aktuell wird davon ausgegangen, dass zwischen vier und 20 Prozent aller Frauen klinisch relevante prämenstruelle Beschwerden haben.

Wer leidet an PMS?

Vor allem Frauen über 30 haben eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, unter dem Krankheitsbild zu leiden. Bei ca. zwei bis fünf Prozent aller Frauen sind die Symptome so schwerwiegend, dass die Lebensqualität der Betroffenen massiv eingeschränkt ist. In manchen Fällen ist die Ausprägung so stark, dass die betroffenen Frauen zeitweilig arbeitsunfähig werden oder ihren sonstigen Aufgaben nicht mehr nachkommen können. Diese Extremform des Krankheitsbildes wird prämenstruelle dysphorische Störung (kurz PMDS) genannt.

Was ist Verantwortlich für PMs?

Wodurch genau die Beschwerden vor der Regelblutung verursacht werden, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Die Wissenschaft geht davon aus, dass die Hormonschwankungen während des weiblichen Zyklus als möglicher Auslöser in Frage kommen. Es wird vermutet, dass das hormonelle Ungleichgewicht sogar die Wirkung der Neurotransmitter im Gehirn beeinflusst. Auch psychische Erkrankungen könnten eine Ursache für das Syndrom darstellen. Und nicht zuletzt können möglicherweise auch schlechte Lebensgewohnheiten wie ein Mangel an Bewegung und eine ungesunde Ernährung ursächlich für PMS sein.

PMS GIRLPOWER

2. Was sind typische PMS Symptome?

  • PHYSISCHE SYMPTOME 
  • MUSKEL - GEWEBSSCHMERZEN
  • APPETITVERÄNDUNGEN UND KREISLAUFSYMPTOME 
  • ERHÖHTE REIZSENSIBILITÄT 
  • PSYCHISCHE SYMPTOME 

Das Syndrom äußert sich in Form einer Vielzahl unterschiedlicher Symptome, die sich von Frau zu Frau und auch von Mal zu Mal unterscheiden können. Einige Frauen erfahren nur ein oder zwei Symptome, andere hingegen werden von einem ganzen Dutzend geplagt. Vor diesem Hintergrund gestaltet sich die klare Abgrenzung der Symptome von anderen Erkrankungen in der Praxis oft recht schwierig.

Physische Symptome 

Es kann grundsätzlich zwischen körperlichen und psychischen Symptomen unterschieden werden. Das am häufigsten auftretende körperliche PMS Symptom sind Wassereinlagerungen (Ödeme) im Gewebe, die zu einer Gewichtszunahme führen. Oftmals sind diese Ödeme in den Hand- und Fußknöcheln sowie den Augenlidern der betroffenen Frauen zu beobachten. Manche Frauen fühlen sich aufgrund der Wassereinlagerungen regelrecht aufgedunsen.

Muskel - Gewebsschmerzen

Weitere körperliche PMS Symptome sind Muskel- und Gewebsschmerzen, wie beispielsweise gespannte und schmerzhaft ziehende Brüste, Unterleibsschmerzen und Bauchkrämpfe sowie Kopf- und Rückenschmerzen.

Appetitverändungen und Kreislaufsymptome

Viele Frauen klagen auch über Appetitveränderungen wie Heißhunger oder Appetitlosigkeit, ein allgemeines Völlegefühl, Verstopfung und Blähungen. Zudem treten nicht selten Symptome am Kreislauf auf. Diese reichen von Hitzewallungen über Schweißausbrüche bis zu Schwindelanfällen.

Erhöhte Reizsensibilität

Weitere Symptome können Migräne sowie eine erhöhte Sensibilität auf Reize sein. Viele Frauen stellen fest, dass sie vor ihrer Regelblutung empfindlicher auf Licht, Lärm, Gerüche und Berührungen reagieren.

Psychische Symptome

Psychische PMS Symptome äußern sich unter anderem in starken Stimmungsschwankungen. Viele Frauen pendeln während der PMS-Phase zwischen Traurigkeit und Euphorie. Manche beobachten eine erhöhte Reizbarkeit und verstärkte Wutanfälle bei sich. Andere wiederum haben eher mit einer depressiven Verstimmung oder Angstzuständen zu tun. Auch Symptome wie Schlaf- und Konzentrationsstörungen sowie Antriebslosigkeit oder Hyperaktivität sind bekannt.

3. Wie wird PMS traditionell behandelt?

Da es sich bei PMS um eine multifaktorielle Störung handelt, ist die gezielte Therapie der Erkrankungen nicht einfach. Sie richtet sind in erster Linie nach den Beschwerden der Betroffenen. Eine standardisierte Therapiemethode gibt es bis heute nicht. Auch fehlt in vielen Fällen der eindeutige Nachweis für die Effektivität der traditionellen Therapieansätze.

Sportliche Aktivität bei PMS

Bevor bei den betroffenen Frauen mit einer medikamentösen Behandlung ihrer PMS Symptome und Ursachen begonnen wird, schlagen Ärzte oftmals eine Anpassung des Lebensstils vor. Vor allem Sport kann nachweislich PMS Symptome positiv beeinflussen. Die Bewegung sorgt dafür, dass das im weiblichen Körper vermehrt eingelagerte Wasser schneller abtransportiert wird. Außerdem wirkt die beim Sport erhöhte Durchblutung krampflösend und kann Schmerzen im Unterleib und Rücken lindern. Vor allem Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren und Schwimmen sind empfehlenswert für Frauen mit Beschwerden. Zudem fördern die beim Sport ausgeschütteten Endorphine das psychische Wohlbefinden.

Ernährungsumstellung bei PMS

Auch eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten kann PMS Symptome lindern oder gar gänzlich verschwinden lassen. Viele Frauen stellen fest, dass mit der Reduktion ihres Alkohol- und Koffeinkonsums sowie ihres Salz- und Zuckerkonsums eine wirksame Besserung ihrer PMS Symptome erzielen können. Ebenso tragen ein regelmäßiger Schlafrhythmus, ein aktives Stressmanagement und eine gezielte Rauchentwöhnung zur Linderung der PMS Symptome bei.

Medikamentöse Behandlung

Sofern eine Veränderung der Lebensgewohnheiten nicht den gewünschten Effekt bringt, sollte eine medikamentöse Unterstützung der Therapie erwogen werden. Für die medikamentöse Behandlung werden häufig hormonelle Verhütungsmittel eingesetzt, die den Eisprung verhindern (Ovulationshemmer). Außerdem können zur ergänzenden Behandlung von Schmerzen Schmerzmittel eingenommen werden. Frauen, die besonders unter Wassereinlagerungen im Gewebe leiden, stehen ausschwemmende Mittel (Diuretika) zur Verfügung. Und nicht zuletzt sollte ist auch im Falle von psychischen PMS Symptomen eine medikamentöse Behandlung, manchmal in Kombination mit einer Psychotherapie, hilfreich.

Alternative Behandlungsmöglichkeiten

Da viele Medikamente, allen voran Ovulationshemmer und Antidepressiva, eine Vielzahl von Nebenwirkungen haben können, stehen Frauen diesen Therapieansätzen nicht selten eher skeptisch gegenüber. Als Alternativen bietet sich eine Behandlung mit pflanzlichen Präparaten aus Mönchspfeffer, Johanniskraut und Wolfstrapp.

4. Wie kann CBD bei PMS helfen?

In einer Vielzahl von Studien konnten in den letzten Jahren die krampflösenden, schmerzstillenden und entzündungshemmenden Eigenschaften von Cannabidiol (CBD) nachgewiesen werden. Darüber hinaus besitzt CBD positive Wirkungen auf verschiedenste psychische Krankheitssymptome. Vor dem Hintergrund des breiten Spektrums an körperlichen und emotionalen PMS Symptomen kann CBD den betroffenen Frauen bei vielen Symptomen Linderung verschaffen oder diese gegebenenfalls sogar völlig zum Verschwinden bringen.

Entkrampfende Wirkung von CBD

Die entkrampfende und schmerzstillende Wirkung von CBD kann besonders Frauen helfen, die unter Brustspannen, Unterleibsschmerzen, Bauchkrämpfen sowie Kopf- und Rückenschmerzen leiden. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass sowohl die mit dem Krankheitsbild einhergehenden Schmerzen als auch die Krämpfe durch die Einnahme von CBD in ihrer Dauer und Intensität verringert werden konnten.

Neuroprotektive Eigenschaften von CBD

Neben dem Einsatz gegen körperliche PMS Symptome kann sich sich CBD auch sehr gut in der Behandlung der psychischen Symptome des Krankheitsbildes eignen. CBD besitzt nachweislich neuroprotektive Eigenschaften und positive Wirkungen bei hormonellen Stimmungsschwankungen. Vor allem Frauen, die während ihrer PMS-Phase unter starken Stimmungsschwankungen leiden, könnten von einer CBD Einnahme profitieren.

Verbesserter Schlaf

Darüber hinaus deuten viele wissenschaftliche Untersuchungen darauf hin, dass CBD auch einen gesunden Schlaf fördert und Angstzustände reduziert kann. Da Schlafstörungen und Angstzustände zu den Symptomen von PMS zählen, könnte CBD auch in dieser Hinsicht eine wirkungsvolle Behandlungsmethode sein.

Weitere Vorteile von CBD

Und nicht zuletzt kann CBD betroffenen Frauen dabei helfen, ihre allgemeine körperliche und seelische Anspannung zu verringern und sie in einen ruhigeren und gelasseneren Gemütszustand zu versetzen. Symptome wie eine erhöhte Reizbarkeit und vermehrte Wutausbrüche können bei der Anwendung von CBD nahezu vollständig verschwinden.

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5. FAZIT

PMS stellt für viele Frauen Monat für Monat eine beschwerliche Zeit dar. Die große Zahl unterschiedlicher PMS Symptome lässt sich zwar durch eine Anpassung des Lebensstils und medikamentöse Therapien behandeln. Doch Letztere haben häufig unerwünschte Nebenwirkungen. Ein neuer und vielversprechender Behandlungsansatz von PMS könnte die Verwendung von CBD sein, das bei vielen der Symptome positive Wirkungen zeigt.

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Gründer Haly CBD Experte Deutschland

JULIAN FICHTL

AUTOR & CBD EXPERTE

Ich habe gegen Ende des Jahres 2018 CBD Öle für mich entdeckt. Je intensiver ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt habe, umso engagierter wurde ich. Deshalb habe ich zu Beginn des Jahres 2019 meiner Oma, nach ihrer Chemotherapie, zum ersten Mal ein CBD Öl vorgestellt. Ich bemerkte schnell, wie sehr meine Oma begeistert war

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